Gesegnete Weihnachten und ein frohes 2007
Die Zeit läuft. Stunde um Stunde vergeht, Kalenderblatt für Kalenderblatt wird abgerissen. Uhr und Kalender sind unerbittlich. Die messbare Zeit bleibt immer gleich. Der Mensch aber erlebt die Zeit: Stunden, die zu schnell vergehen oder Tage, die nicht vergehen wollen.
Weihnachten und „die Tage zwischen den Jahren“ sind in jedem Fall eine Zeit des Innehaltens, des Besinnens, des „Nach“-Denkens und des Voraus-Denkens.
Auch in einer Gemeinde fragt man sich: Was haben wir miteinander erreicht, wo haben wir zu danken, wem haben wir etwas zu verdanken und welche Herausforderungen stehen vor uns?
Wir haben viel investiert, stehen aber bei der Wasserversorgung und bei der Abwasserklärung vor großen Aufgaben. Der finanzielle Spielraum wird immer enger. Nachhaltigkeit heißt, unseren Markt Roßtal „enkelsicher“ zu machen. Deshalb haben wir heuer zusammen mit den Trägern die Weichen für eine noch bessere Kinderbetreuung gestellt. Wir haben unsere Sporthalle saniert, damit in unseren Schulen und Vereinen gesunder Sport betrieben werden kann. Wir bleiben weiter am Ball, um ein familienfreundliches Roßtal zu gestalten.
Erfolgreich waren wir in der kommunalen Agenda 21. Mit der Begründung der Freiwilligenagentur FAIR und der Arbeit von Schülercoaches ist uns ein großer Schritt gelungen. Der Runde Tisch Kultur hat heuer unser Roßtal mit vielfältigen Ausstellungen zu einer „Kulturhauptstadt“ des Landkreises werden lassen.
Große Begeisterung fanden auch die verschiedenen Konzerte: Lyra und Musikzug mit Jesus Christ Superstar, der Chor der Chöre mit dem Oratorio de Noël, die Angebote des Roschtler Kulturzelts u.a. mit Viva Voce. Unsere Aula hat sich als Konzertort bestens bewährt und besticht durch eine hervorragende Akustik.
Buttendorf, Neuses, Stöckach, Kernmühle und Herboldshof haben die Nase vorne und sich mutig aufgemacht, um jetzt Dorferneuerung und Flurneuordnung miteinander zu planen.
Kirchen und Vereine, Pflegedienste und Pflegeheime, Selbsthilfegruppen und soziale Verbände sorgten auch im Jahre 2006, dass man in Roßtal in seiner Heimat in Würde alt werden kann. Feuerwehren, Rotes Kreuz und First Responder haben für unsere Sicherheit geübt und gesorgt.
Die Selbständigen in Roßtal haben wieder viele gute Ideen umgesetzt und durch Sponsoring mitgeholfen, dass trotz Geldmangels viel erreicht werden konnte.
Nichts macht sich von allein, kein Verein, keine Aktion, auch nicht die Kommunalpolitik. Bei ihr geht es um ganz konkrete Projekte. Kommunalpolitik erfordert heute mehr Mut als früher, macht aber auch Freude, weil man in ihr Ideen sehr konkret verwirklichen kann. Im Jahr vor der Kommunalwahl 2008 kommt es darauf an, dass sich wieder genügend Menschen als Kandidaten für den Marktgemeinderat der Verantwortung für unser Gemeinwesen stellen wollen.
Und so ist hier auch der Platz, Dank zu sagen an alle Akteure in unserem lebendigen Markt Roßtal in den Kirchen und in den Vereinen, besonders aber auch in der Agenda 21, sowie 2. Bürgermeister Fritz Wagner und allen im Marktgemeinderat für die geleistete, fruchtbare Arbeit für Roßtal. Dank auch an alle Bürgerinnen und Bürger, die mit aufbauender Kritik und guten Ideen unsere Arbeit begleiten.
Ich wünsche Ihnen auch im Namen des Kollegiums des Marktgemeinderates sowie all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, Bauhof und an den Schulen
gesegnete Weihnachten und für 2007 Frieden, Gesundheit und Glück.
Ihr Maximilian Gaul
