CSU Roßtal hat neue Führung: Lydia Endres
Ein historischer Führungswechsel gelang der Roßtaler CSU. Zum ersten Male in der mehr als 50-jährigen Geschichte des Ortsverbandes gehören mit Markträtin Lydia Endres als neue Ortsvorsitzende und ihren beiden Stellvertreterinnen Renate Krach und Markträtin Inge Eichinger gleich drei Frauen dem insgesamt vierköpfigen Vorsitzendengremium an. Fraktionsvorsitzender Tobias Winkler komplettiert den engeren Vorstand.
Neu gewählt wurden auch Schriftführer und Schatzmeister. Einstimmig wählte die Roßtaler CSU Markus Schlautmann zum Schriftführer, während der Sparkassenbetriebswirt Matthais Prießnitz, ebenfalls einstimmig gewählt, die von Lydia Endres wohlgefüllte Kasse weiterführt. Erhard Auernhammer wurde neu als Revisor bestimmt.
Mit der Neuwahl der Vorstandschaft gelang den Roßtalern auch eine deutliche Verjüngung.
Ortsvorsitzender Walter Ammon, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde von seiner Stellvertreterin Renate Krach und Tobias Winkler mit einem Buchgeschenk verabschiedet. Dabei zeigte Renate Krach in ihrer Laudatio auf, welche Erfolge die CSU Roßtal unter Walter Ammon in den letzten acht Jahren erreichen konnte.
Der neue Ehrenvorsitzende der Ortspartei, Peter Hutter, will nun in dieser Ehrenfunktion seine mehr als 30-jährige Erfahrung im Marktrat und Kreistag sowie in vielen Führungsämtern der Partei in den neuen Ortsvorstand einbringen. Zu neuen Geschäftsführern wurden Walter Hartmann und Udo Schank bestimmt. Gerlinde Bogendörfer, Martin Hohenberg, Martin Kress, Wolfgang Dersch, Herbert Behringer, Edgar vom Schloss und Gerd Seib sind die weiteren Vorstandsmitglieder.
Faktionsvorsitzender Tobias Winkler berichtete über das sachliche Klima im Marktgemeinderat und über die Herausforderungen für das Abwasserkonzept Roßtal. Seine Fraktion werde allein auf eine zukunftsfähige, ökonomische Lösung setzen. Ökonomisch und ökologisch sinnvoll wäre eine gemeinsame Anlage an der Bibert mit Ammerndorf. Nach den letzten Zeitungsmeldungen scheint aber eine solche Lösung kaum, noch wahrscheinlich.
Bürgermeister Maximilian Gaul lobte die Arbeit der Fraktion als eigenständig, kompetent und kreativ. Auch durch das Querdenken in der Fraktion komme es immer wieder zu wertvollen neuen Ideen in der Arbeit für Roßtal. Um Roßtal zukunftsfähig zu erhalten und zu stärken, benötigt man in Zukunft die Zusammenarbeit mit allen gesellschaftliche Kräften. Die weichen Standortfaktoren, das Wohlfühlen von Familien im Ort werde über die Zukunft Roßtals entscheiden. Hier haben Bürgermeister Gemeinderat und Verwaltung die Weichen zu stellen. Wenn Roßtal heute in Bayern eine guten Ruf in als aktive Bürgergesellschaft genießt, dann liegt die auch daran, dass wie nie zu vor so viele Bürgerinnen und Bürger sich aktiv beteiligen und mitbestimmen können. Die maßgebliche Infrastruktur wurde hierfür in den letzten beiden Perioden geschaffen.