Du bist Roßtal

Wer fordert muss auch leisten!

Dienstleistungen im AWO Pflegeheim Roßtal

Freitag den 21. September 2007 um 11:15 von AWO-Pflegeheim

Wir helfen Ihnen in fast allen Fragen rund um die Pflege –
Als Ratsuchende, Gäste oder Bewohner

Dienstleistungen -
Im AWO Pflegeheim Roßtal betreuen wir überwiegend hilfebedürftige Menschen, die dauerhaft vollstationäre Pflege benötigen. Unser Personal ist bestens dafür ausgebildet und das gesamte Haus ist behindertengerecht ausgestattet. Natürlich besteht auch die Möglichkeit des Probewohnens.
Neben der Kurzzeitpflege für Menschen, die vorübergehend einen Pflegeplatz benötigen, zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt oder wenn pflegende Angehörige Urlaub machen, bieten wir auch beschützende Pflege für Menschen mit Demenz und anderen Krankheitsbildern an.
Darüber hinaus sind Senioren, die im eigenen Zuhause wohnen, zum offenen Mittagstisch oder zukünftig auch zur eingestreuten Tagespflege bei uns immer willkommen.

Beratung-
Eine gute Beratung sichert eine bedarfsgerechte Versorgung.
Wir beraten Sie bei der Auswahl des individuell passenden Angebots gerne. Durch unsere intensive Zusammenarbeit mit den ambulanten Pflegediensten und regionalen Selbsthilfegruppen sind wir in der Lage, auch die Dienstleistungen andere Anbieter zu vermitteln. In einigen Fällen geht es aber nicht mehr zuhause. Dann ist ein Umzug in eine stationäre Einrichtung sinnvoll.

Soziale Betreuung-
Das AWO Pflegeheim Roßtal verfolgt ein integratives Betreuungskonzept, d.h.
Bewohner mit unterschiedlichen Erkrankungen und Hilfebedarf werden gemeinsam betreut.
Ziel dieses Betreuungskonzeptes ist es die Selbständigkeit des Bewohners soll so lange wie möglich zu erhalten. Diese maximal mögliche Selbständigkeit fördert das Selbstwertgefühl des Einzelnen. Bewohner sollen sich dabei auch gegenseitig Hilfestellungen geben. Die Mitarbeiter unterstützen den einzelnen Bewohner nur in den Bereichen wo er alleine nicht zurecht kommt. Dies ist zwar auf den ersten Blick zeitintensiv, führt aber zu einer höheren Zufriedenheit.
Die pflegerische Betreuung kleiner Bewohnergruppen ist ein wesentlicher Teil des Wohlfühl-konzeptes in unserem Hause.
Die individuelle Gestaltung der Stationen und das breite Angebot an Beschäftigungstherapie soll den Wohlfühlcharakter sowohl für die Bewohner als auch für die Mitarbeiter weiter fördern.

Ein vielseitiges und abwechslungsreiches Angebot an sozialer Betreuung steht unseren Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen zur Verfügung.
basale Stimulation (Snoezelen) – Singkreis – Chorproben – Gespräche/ Einzelbetreuung –
Teestunde – Maltherapie – Einzeltherapie – Märchenstunde – Zeitung lesen – Kochgruppe – Gartenarbeit – Kinonachmittag – Handarbeit/Werken - Lebenspraktisches Training
Abgerundet wird unser Programm durch öffentliche Kunstausstellungen, Theatertage, Konzerte, jahreszeitliche Feste und regelmäßige Gottesdienste beider Konfessionen.

Vollstationäre Pflege-
Die vollstationäre Pflege ist ein auf Dauer ausgerichtetes Angebot, wenn häusliche oder teilstationäre Pflege nicht mehr möglich ist, etwa weil die räumlichen Gegebenheiten im häuslichen Bereich keine häusliche Pflege ermöglichen, Angehörige nicht im Haus wohnen, das Krankheitsbild keine Versorgung zuhause zulässt oder eine engmaschige pflegerische Versorgung notwendig ist.
Für Menschen mit einem unterschiedlichen Grad an Pflegebedürftigkeit bietet das AWO Pflegeheim Roßtal eine individuelle und aktivierende Pflege durch qualifiziertes Fachpersonal an.
Art und Umfang der Leistungen orientieren sich an der Biografie und am Hilfebedarf des Menschen, der sich uns anvertraut hat. Unsere Mitarbeitenden arbeiten im Rahmen einer geplanten und reaktivierenden Pflege nach dem Pflegemodell nach Krohwinkel unter Berücksichtigung eines strukturierten und individuellen Tagesablaufs.
Einen Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir auch in der Versorgung schwerstpflegebedürftiger Menschen mit verschiedenen physischen und/oder psychischen Einschränkungen, denn sie sind auf eine fachliche Betreuung und Pflege in allen Bereichen des täglichen Lebens angewiesen.

Beschützende Wohngruppe-
Aufgrund ihrer besonderen Situation benötigen desorientierte Menschen in einem besonders hohen Maß Zuwendung sowie Mithilfe und Anleitung vor allem bei der Strukturierung des alltäglichen Lebens (Waschen, Essen, Freizeitgestaltung, Ruhen etc.). In einer gesicherten Umgebung erleben die Bewohnerinnen und Bewohner einen dem Normalitätsprinzip angepassten Tagesablauf sowie eine reaktivierende Pflege und Betreuung. Wir gehen auf die Welt der an Demenz Erkrankten ein und möchten ihnen ein möglichst stressfreies Umfeld bieten.

Sicherheit in einem beschützenden Bereich-
In unserem beschützenden Wohnbereich leben desorientierte, in ihrer Persönlichkeit und Gefühlswelt veränderte, weglaufgefährdete Menschen unterschiedlichen Alters. Aufgrund eines erhöhten Personalschlüssels können wir die Betroffenen individuell, ganzheitlich und aktivierend durch speziell ausgebildete Fachkräfte betreuen. Im Innenbereich wirken klare Farben, bekannte Gegenstände, Sitzecken und eine helle Beleuchtung auf alle Sinne anregend. Die gesamte Architektur ist ganz auf die Bedürfnisse dieser Menschen ausgerichtet. Die Außenanlagen mit Sitzbänken und Ruhezonen laden zum Verweilen, ein Rundweg zum Spazierengehen ein.

Kurzzeitpflege-
In unserer Pflegeeinrichtung bieten wir Betreuungsplätze für Kurzzeit- und Verhinderungspflege.
Art und Umfang der Leistungen orientieren sich auch hier an der Biografie und am Hilfebedarf des Menschen, der sich uns anvertraut hat. Mit dem Angebot der Kurzzeitpflege wollen wir vor allem pflegende Angehörige zeitweise von ihren pflegerischen Aufgaben entlasten. Kurzzeitpflege ist die zeitlich befristete, also vorübergehende vollstationäre Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen in einer Pflegeeinrichtung.
Kurzzeitpflege kann in Anspruch genommen werden, wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht möglich ist (z. B. Urlaub oder Erkrankung der Pflegeperson) oder aber auch durch kurzfristige erhebliche Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit. Die Pflegekasse finanziert die Kurzzeitpflege bis zu 1.432 Euro im Jahr.

Verhinderungspflege-
Wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht möglich ist (z. B. Urlaub oder Erkrankung der Pflegeperson), hat der Pflegebedürftige einen Anspruch auf eine Verhinderungspflege für bis zu vier Wochen im Jahr. Die Pflegekasse übernimmt hierfür einen Betrag von bis zu 1.432 Euro im Jahr. Der Zuschuss kann sowohl für häusliche Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst als auch für die Betreuung im Rahmen der Kurzzeitpflege verwendet werden.

Eingestreute Tagespflege in Planung-
Wir planen künftig auch Tagespflegegäste aufzunehmen, die täglich zwischen 7.30 Uhr und 18 Uhr pflegerisch betreut werden und an allen Angeboten und Mahlzeiten teilnehmen können.
Die eingestreute Tagespflege ist ein teilstationäres Betreuungsangebot, bei dem Menschen mit Demenz tagsüber in der Einrichtung gepflegt, betreut und versorgt werden. Dies kann wahlweise – je nach Bedarf – an einem, mehreren oder allen Wochentagen geschehen. Voraussetzung für die Tagespflege ist, dass die Betreuung und Versorgung in der übrigen Zeit, also abends, nachts und morgens und ggf. am Wochenende zu Hause sichergestellt ist.
Die eingestreute Tagespflege bietet eine an den Bedürfnissen und dem spezifischen Unterstützungsbedarf der Tagespflegegäste ausgerichtete Betreuung. Durch unsere Gerontopsychiatrischen Fachkräfte, durch Milieugestaltung und durch Umsetzung der zu Grunde liegenden Pflegemodelle wird sowohl das individuelle Wohlbefinden der Betroffenen, als auch deren Integration in den Wohnbereich durch Gemeinschaftsangebote gefördert.

Mit der eingestreuten Tagespflege wollen wir zudem die negativen Begleiterscheinungen demenzieller Erkrankungen, insbesondere Vereinsamung, Apathie, Depression und Immobilität präventiv vermeiden. Der Tagespflegegast erhält dafür eine auf ihn abgestimmte Förderung und Unterstützung und kann ganz selbstverständlich an den Aktivitäten zur Steigerung und zum Erhalt der Alltagskompetenzen teilnehmen. Der Tagesablauf ermöglicht es den Gästen, selbstbestimmt ihre Aktivitäten in die Gemeinschaft einzubringen und ihren Tag zu gestalten.

Mit der eingestreuten Tagespflege im AWO Pflegeheim Roßtal können wir neben der zeitweisen Entlastung pflegender Angehöriger wirksam dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz möglichst lange in ihrem privaten Umfeld leben können, ohne auf eine angemessene Pflege und Betreuung verzichten zu müssen.

Essen auf Rädern-
In Zusammenarbeit mit dem Diakonieverein Roßtal bietet das AWO Pflegeheim Roßtal auch ein „Essen auf Rädern“ an. Für Abwechslung sorgen täglich 2 verschiedene Gerichte zu Auswahl und wöchentlich wechselnde Speisepläne.
Wer kann “Essen auf Rädern” bestellen?
Grundsätzlich natürlich jedermann – gedacht ist der Dienst jedoch ursprünglich für behinderte, kranke und alte Menschen, die sich nicht mehr selbst versorgen können, oder Familienangehörige von Hilfsbedürftigen.

Offener Mittagstisch-
Wer nicht allein zu Hause essen möchte, kann gerne an unserem offenen Mittagstisch teilnehmen. Gemeinsam mit anderen Menschen zu speisen fördert den Appetit und man kann gleichzeitig Kontakte knüpfen und pflegen. Unser offener Mittagstisch ist von Montag bis Freitag für Sie geöffnet. Ein Fahrdienst steht Ihnen gegen einen Aufpreis zur Verfügung.

Selbsthilfegruppe „Leben mit Demenz“-
Mehr als andere Erkrankungen konfrontiert die Demenz Betroffene und Angehörige mit Veränderungen, die vor allem das Verhalten und die Persönlichkeit betreffen. Angehörige haben pflegerische Aufgaben zu leisten, für die sie nicht ausgebildet worden sind, oft in einem Umfeld, das ihnen bei dieser großen Aufgabe wenig Unterstützung bietet. Dieser Belastung kann auf Dauer niemand ohne Unterstützung und Entlastung standhalten. Um den Betroffenen und Angehörigen in Roßtal und Umgebung mit Rat und Tat beizustehen, wurde unter der Federführung des AWO Pflegezentrums Roßtal die Selbsthilfegruppe „Leben mit Demenz“ ins Leben gerufen.

Förderverein AWO Pflegeheim Roßtal e.V-
am 10. Juli 2006 gründeten Freunde des AWO Pflegeheims und engagierte Bürger der Marktgemeinde Roßtal einen Förderverein. Der Förderverein AWO Pflegeheim Roßtal verfolgt folgende Ziele:
- Unterstützung von Bewohnern, um ihnen z.B. Ausflüge oder Theaterbesuche zu ermöglichen.
- Förderung bewohnerbezogener Projekte im AWO Pflegeheim Roßtal die das Ziel haben, die
Betreuung und Versorgung der Bewohner zu verbessern.
- Unterstützung von Projekten des AWO Pflegeheims um pflegende Angehörige in der häuslichen
Pflege von dementiell veränderten Senioren zu entlasten.

Ihr Kompetenzteam
AWO Pflegeheim Roßtal
Wichernstraße 1
90574 Roßtal

Tel. 09127-9013-0 Fax: 09127-901355

Email: heim.rosstal@awo-roth-schwabach.de

Kategorie: Roßtal

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